WEIBLICH WERBEN im WEB

Archiv für die Kategorie ‘Werbung’

Lasst Omi in Frieden ruhen.

In Ganz klein bissl frauenfeindlich, TV Spots, Uncategorized, Werbung am 16. Mai 2012 um 15:42

Copyranter hält das für den bislang besten Spot 2012. Er ist ganz lustig, klar. Aber mal im Ernst: Wer benutzt heutzutage noch die verunfallte Großmutter als Ausrede, um einen Tag blau zu machen? Na, vielleicht die Argentinier. Irritierend finde ich diesen Satz: “Watch a sweet old grandmother die violently. Five times. It’s perfect. ” Aber vielleicht bin ich heut nur bissl empfindlich.

Netter Versuch

In Geht's noch?, Konsum, Neo-Feminismus, TV Spots, Werbung am 10. April 2012 um 09:52

Die Mädchenmannschaft machte gerade auf diese extrem anbiedernde Fernseh-Werbung aufmerksam:

Ooooh, wie gewagt und authentisch… Wen, genau, will „Du darfst“ damit erreichen? Die ganz ganz Blöden?

Klar können Männer Windeln wechseln

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots am 27. März 2012 um 16:13

Mit diesem Spot zog sich ein Windel-Hersteller beim Publikum einen ordentlichen Schiefer ein. Wirkt diese kleine Geschichte doch so, als sei Männern das Sportprogramm in der Glotze wichtiger als ein feuchter und übelriechender Kinderpopo (zu niedlich auch die echt empörten Kommentare von Leuten, die Werbung für die Wirklichkeit halten):

Und Seth Stevenson von Slate fragt gleich ganz aufgeregt, warum Hetero-Männer in der Werbung eigentlich so oft als Deppen dargestellt werden.

Höhlenmenschen II

In Bisschen Spass muss sein, Geht's noch?, Neo-Feminismus, Social Media, TV Spots, Werbefrauen am 6. März 2012 um 11:24

Word of Mouth-Werbung (dazu hier ein interessanter Artikel in brandeins) kann schon mal nach hinten losgehen: Von diesem saublöden “E wie einfach”-Spot zum Beispiel hätte ich nie etwas mitgekriegt, wäre er nicht in facebook rauf und runter genudelt worden. Das Ding wurde in der Tat viral, aber ganz anders, als die Macher sich das vorgestellt haben. Oder h a b e n sie sich das so vorgestellt? Nach dem Motto „Egal, ob wir damit die Marke e.on beschädigen, Hauptsache man spricht über den günstigen Tarif“?

Christian Nürnberger schrieb mir dazu in facebook diesen Kommentar: „Interessant zu wissen wäre: Wieviele Alphamännchen waren mit der Produktion des Spots beschäftigt, wieviele haben das Ergebnis gesehen, für gut befunden und gekauft? Und warum ist nicht einem einzigen aufgefallen, was für ein Schrott das ist? Waren vielleicht keine Frauen dabei? Oder waren Frauen dabei, und sie haben sich nicht getraut, was zu sagen? Oder waren Frauen dabei, und sie haben den Schmarrn auch durchgewinkt? Oder hat es doch einige gegeben, die das Zeug nicht so gut fanden, aber sich nicht durchsetzen konnten?“ Ich glaube, Christian hat keinen blassen Schimmer davon, wie verzweifelt zynisch Frauen werden können, wenn sie lang genug in der Branche arbeiten.

Gerade haben wir noch über Höhlenmenschen gesprochen

In Geht's noch?, Männerwelt, TV Spots, Werbung am 29. Februar 2012 um 17:50

Gebratenes ist doch wirklich eine heiße Sache. Da hat sich seit der Steinzeit nix geändern. Naja, außer dass es sich bei dem hier beworbenen Burger wahrscheinlich um Formfleisch handelt. Und so schlappe Gurken gab’s damals wohl auch noch nicht.

Zuerst gesehen bei maennerseite.net

Weil ich ein Mädchen bin…

In Let's talk about..., Neue Wege, Werbung am 23. Februar 2012 um 10:51

… kann ich die Langfassung dieses Spots an einer Londoner Bushaltestelle sehen:

Staubsauger-Werbung, my ass.

In Konsum, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots, Uncategorized am 9. Januar 2012 um 16:22

Ist das, fragt sich die geneigte Zuschauerin, gute Werbung für Staubsauger? Die kaufen/benutzen meist Frauen. Wie selbstquälerisch veranlagt müsste eine sein, um sich nach diesem Spot das beworbene Gerät zu holen? Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, bissl Selbstironie sollte Frau schon aufbringen. Klar. Braucht sie auch. Jeden Tag. Aber als Konsumentin doch nicht, Ihr Hirnis. (via kress)

Mädchen-Blogs, revisited

In Frauen, Social Networking, Werbung am 8. Juli 2011 um 08:53

Vor fast einem Jahr macht Robert Basic auf einen taz-Artikel  über geek girls aufmerksam: Frauen fühlten sich seltener „ermächtigt“, alle 20 Minuten öffentlich einen Kommentar zur Lage der Welt abzugeben (bitte auch die Kommentare anschauen – unfassbar!). Nun, meine Freundinnen haben in der Tat ein Leben und von daher meist Besseres zu tun; Mutti-, Koch- oder Katzenblogs interessieren sowieso keine von uns. Dennoch wird es wohl Zeit, dass wir die Schnauze bissl weiter aufreißen. Gerade im Consumer-Sektor: Sobald Frauen sich ihrer Macht als Verbraucherinnen bewusst werden, beginnen sie wahrscheinlich, sich besser zu verlinken – und den männlichen Agenturheinis den Finger zu zeigen, wenn die ihnen auf die plump sexistische Tour teuren Schrott als das allerneueste Must-have verkaufen wollen. Dann entsteht Raum für neue Werbe-Ideen. Hoffe ich. Und hier noch eine weibliche Stimme aus der literarischen Blogosphäre, in der’s genauso rüde zugeht, sobald Verlagssuche und Veröffentlichung auf dem Plan stehen.

 

Spielverderber

In Bisschen Spass muss sein, Neue Wege, TV Spots, Urheberrecht, Werbung am 1. Juli 2011 um 14:33

Dieses Video hier darf auf YouTube nicht mehr gezeigt werden, las ich bei Bernhard Jodeleit. Soso. Dann wollen wir’s doch gleich mal aufheben, vielleicht für später. Nur um den Spaßbremsen von Lucasflm zu zeigen, wo der User-Hammer hängt.

Nachtrag: Genauere Analysen des “Falls” gibt’s u. a. bei Christian und hier.  Bemerkenswert, wie unlocker das amerikanische Markenimperium zurückschlägt, statt sich zu freuen, wenn das Jedi-Zeugs nun auch bei Leuten ankommt, die sich sonst null dafür interessieren… aus Werbersicht haben ohnehin alle gewonnen: Greenpeace mit einem lahmen Spot, den ohne die doofe Sperre kaum einer geguckt hätte. Und VW, weil sie cool auf die eher unlautere Art reagieren, wie  Greenpeace angefragt hatte.

„Ich wünschte, ich würde aussehen wie Cindy Crawford“ (Cindy Crawford)

In Frauen, Konsum, Werbung am 9. Juni 2011 um 10:10

Jean Kilbourne über den besten Schönheitschirurgen der Welt: Photoshop.

Via annalist 

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