WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for Februar 2010|Monthly archive page

49.000 Freunde…

In Social Media on 24. Februar 2010 at 10:43

…hat der österreichische Kabarettist auf Facebook. Hier klärt er über die Risiken persönlicher Angaben („Status“) auf – vielleicht ein klein wenig rassistisch zum Schluss (über arkaden).

Dies ist Teil der Antwort auf eine Frage meiner Gewährsfrau für Social Media-Authentizität aus der nächstjüngeren Generation, der klugen Talinee.

Vom Norden lernen

In Sag mir wo die Frauen sind on 18. Februar 2010 at 15:15

Während sich hierzulande die Altherrenriege aus der Berater- und Agenturszene noch über Social Media-Definitionen streitet (bedeutet jetzt Web 2.0 die Technik oder darf sich auch der Umgang damit so nennen? Solche Fragen…), machen junge Bloggerinnen in Schweden bereits fett Kohle mit ihren Modeblogs. Der Artikel ist interessant, aber nicht ganz neu; „Blondinbella“ – eins der erfolgreichsten Mädels dort – ist inzwischen bereits 19 (!), launcht ihr eigenes Fashion-Label und plant eine Internet-TV-Show. Und die schwedischen Alt-Medien sind anscheinend eher angstfrei im Umgang mit diesen Newcomerinnen. Ah, Skandinavien. Nun ja, man sieht dort auch noch diese Volvos mit Kuhfell(!)-Schonbezügen für Fahrer- und Beifahrersitz. Aber man kann eben nicht alles haben.

Content und Qualität

In Männerwelt on 17. Februar 2010 at 11:30

Diese Diskussion unserer Mover und Shaker sollte man sich mal auf der Hirnhaut zergehen lassen. Kriesch Pickel von! Nicht nur, dass keine einzige Frau (außer mir) auch nur eine Zwischenfrage stellt – das Frauenthema ist überdies komplett unter den Tisch gefallen: Sie reden halt gern über das Messbare. Relevanz interessiert nur am Rande (und auch nur Ralf „Die Seele“ Schwartz, der kann sich – oft zu recht – so wunderbar echauffieren). Content käme dann sowieso weiter unten. Den kriegt man später schon irgendwo her, wenn man ihn braucht. Möglichst spottbillig, gell. Mein Tipp: Leute wie die von Demand Media werden ganz vorne mitmischen. Das ebenso geniale wie ausbeuterische Geschäftsmodell der US-Boys Steven Kydd und Shawn Colo sorgt für zu Hungerlöhnen hingeschluderte „Reportagen“, die aus Verbrauchern eine Community machen sollen. Dominique Gradenwitz hat über diese Art von Algorithmen-gestützter „Berichterstattung“ einen interessanten Beitrag für Kulturzeit gedreht. Die quasi-beamteten Redakteure dort fürchten um den „Journalismus“; sie haben noch gar nicht begriffen, dass es hier um reine Promotion-Aktivitäten geht. Natürlich kann man um den Qualitätsjournalismus fürchten (tue ich auch), sollte sich in Zukunft alles nur noch um Rankings und Klick-Zahlen drehen. Aber Werbung und Berichterstattung ist bereits heute nicht mehr zu entflechten – die Verbraucher werden eben noch genauer hinschauen müssen… Den Dummen konnte man schon immer alles verkaufen; unsere Aufgabe wird es sein, das menschenfreundlicher, authentischer, weniger über-den-Tisch-zieherisch anzugehen als die Amis. Und, den traditionellen Rollenmustern entsprechend, sehe ich da die Frauen in der Pflicht. Bin ich blöd oder was?

Ein paar Zahlen

In Social Media on 16. Februar 2010 at 10:37

Gut, es sind nur Zahlen. Und noch dazu amerikanische. Aber sie könnten einen schon ins Grübeln bringen, nicht wahr? Die Theorie ist simpel: Wenn Demi Moores Mann eine Marke gut findet, bringt das mehr für die Marke als ganz viele noch so hübsche Schaltungen. (Aber dazu muss ich erst Demi Moores Mann gut finden – dann findet die Marke mich.) Das mag für den normalen Massengeschmack gelten – aber was ist mit hochwertigen und/oder speziellen Produkten, von denen Demi Moores Mann keinen Peil hat? Genau hier fängt die Arbeit für uns an.

Zuerst gesehen bei talkabout.

Unser Gaudi-Thema: Twitternde Banken

In What's cool on 15. Februar 2010 at 12:59

Alles ist cooler als Rosenmontagsumzüge und verordneter Frohsinn, der durch Büroflure tobt. Auf Finance 2.0 stellt Boris Janek ein paar nützliche Links zusammen – man bräuchte allerdings mehr als einen halben freien Faschings-Tag, um sich gründlich mit allen zu befassen. Der FinancialBrand-Artikel „10 tweets you shouldn’t send (and why)“ ist auf jeden Fall schon mal hübsch. Kernaussage: Du (Twitter-User) sollst uns nicht anöden.

Fahrstuhlmusik, neu definiert

In What's cool on 13. Februar 2010 at 10:31

Diese Herrschaften haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen Print-Produkte als Rhythmus-Maschine (slightly off-beat) ein: The Arcade Fire, live in an elevator. Über Frank T. Zumbachs Mysterious World, einer Fundgrube für Schräges und Abseitiges.

Antwort 2: „DIE Frau“ gibt es nicht

In Werbefrauen on 12. Februar 2010 at 18:01

Sigrun Misselhorn ist der weibliche Part des Duos Fischgrätdesign. Drei Fragen an die visuelle Kreateurin

21stCC: Wie haben Social Media Dein Leben verändert?
Sigrun Misselhorn: Ich habe sehr viele nette Menschen aus allen Bereichen und unterschiedlichen Regionen kennengelernt und tausche mich regelmäßig mit ihnen aus. Das bereichert mein Leben und gibt mir eine völlig neue Sichtweise.

21stCC: Und welche Auswirkung hat das auf Deine Arbeit in der Werbebranche?
Sigrun Misselhorn: Ich kann gezielter auf Wünsche und Vorlieben eingehen. Der Blick über den Tellerrand wurde extrem erweitert und erleichtert mir die Arbeit an der Zielgruppe.

21stCC: Web 2.0 – wie wird Werbung hier aussehen, wenn gezielt Frauen ansgesprochen werden sollen?
Sigrun Misselhorn: Das ist eine Frage, die unabhängig von Web 2.0 gestellt werden sollte. Was heißt denn “gezielt Frauen”? Es gibt nicht DIE Frau, genauso wenig wie DEN Mann. Auch Frauen teilen sich in unterschiedliche Zielgruppen auf. Da kommt es auf das Produkt an, das beworben werden soll. Und ebenso gibt es unzählige Kanäle im Web 2.0. Je nach Zielgruppe muss dort das Richtige gefunden werden.

Die aktuellen Frischfleisch-Preise

In Let's talk about..., Männerwelt on 12. Februar 2010 at 15:27

Wenn Mörtel zum Wiener Opernball geht, wird immer jünger, was er sich als Deko holt. Tja, Dorothée, das Mops-Thema wird noch eine Zeitlang auch die PR simpel halten. (Zum Vergrößern anklicken, bitte.)

11. Februar 2010

AZ

Antwort Nr. 1: Weniger Möpse?

In Werbefrauen on 11. Februar 2010 at 19:07

Weiblicher werben im Web, wie soll das aussehen? Drei Fragen an die Hamburger Werberin und Illustratorin Dorothée Boehlke

21stCC: Du bist engagierte Kreative/Illustratorin, und Deine Heimat ist Print. Was kann Dich von den Büchern und Zeitschriften weg ins Netz locken?

Dorothée Boehlke: Guter Inhalt und gescheite Gesprächspartner, plus gute Aufmachung.

21stCC: Stichwort Web 2.0 – was muss passieren, damit Du dich mit dem Thema Illustration in sozialen Netzwerken befasst?

Dorothée Boehlke: Man müsste mir eine ungesicherte Pistole an die Nase halten, oder so was in der Art.

21stCC: Okay. Und wie könnte Werbung (Foto, Text, Bewegtbild, Sound) im Web aussehen, die speziell Frauen anspricht?

Dorothée Boehlke: Da bin ich überfragt. Ehrlich. Vielleicht – weniger Möpse?

Bestandsaufnahme

In Männerwelt, Sag mir wo die Frauen sind on 10. Februar 2010 at 16:28

Es gibt gute Männer in der Werbung. Leute wie Ralf Schwarz (ich zeige hier nur mal seine letzten Beiträge auf werbeblogger de) oder Klaus Eck (der mit dem Twitter-Tick) sind Fachleute, die einen Trend erkennen, wenn er vor ihnen auf dem Tisch tanzt. Wo aber sind die Frauen, die vortanzen?

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