WEIBLICH WERBEN im WEB

Zeitverschwendung?

In Journalismus, Männerwelt on 9. März 2010 at 17:22

Fragt mich ein Kollege, gestandener Journalist: Existieren eigentlich Zahlen darüber, wie viele Mann(Frau)/Stunden der deutschen Volkswirtschaft dadurch verloren gehen, dass die Leute sich tagsüber bei Twitter, Facebook & Co. herumtreiben? (Eine echte Männer-Frage.) Hm. Bei Freiberuflern gibt es sicher keine Verluste, denn die sind einerseits auf Netzwerken angewiesen – und müssen andererseits die vertwitterte und verfacebookte Zeit ohnehin wieder reinarbeiten. Und die Angestellten? Nun ja, die haben doch schon immer, und sei es mal rasch in der Mittagspause, ihre Witzchen und Videos rumgeschickt, früher eben per E-Mail. Wo ist der Unterschied zum kleinen Plausch am Arbeitsplatz? Auch virtuell hebt er die Stimmung im Büro, und wie könnte das der Volkswirtschaft schaden? Entspann dich, Mann.

Nachtrag I: Dass Social Networking nicht nur das Verbraucherverhalten, sondern auch den Journalismus verändert, pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Mehr dazu am 15. März, wenn die neue GAZETTE herauskommt.

Nachtrag II: Weiterführende Lektüre: Michael Konitzer – übrigens auch ein gestandener Journalist – stellt die These auf, dass soziale Dienste wie Facebook & Co. nicht nur (dem Kommunikationsverhalten) n i c h t schädlich sind, sondern sogar die guten Seiten der User herausarbeiten. Nachzulesen auf The Difference.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: