WEIBLICH WERBEN im WEB

Mehr ist nicht immer mehr

In Social Media on 16. März 2010 at 15:25

Hier kommt, wie versprochen, mehr zum Nachtrag I des Beitrags vom 9. März: In der neuen GAZETTE (S. 94) las ich mit Interesse Christian Müllers Besprechung von Stephan Ruß-Mohls Buch Kreative Zerstörung. Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA (UKV, € 49,90). Klar haben auch hierzulande viele Blattmacher Schiss vor dem Internet, und natürlich tun sich manche Redakteure noch bissl schwer mit den diversen Social Media-Möglichkeiten. So kommt es, dass jetzt praktisch jedes Reichweiten-Magazin, jeder Special Interest-Titel seine eigene Facebook-Seite gestaltet und dafür mächtig um „Fans“ buhlt. Im Prinzip nichts dagegen einzuwenden – nur, Kollegen: Weniger ist manchmal mehr. Man muss nicht im gefühlten Rhythmus von zehn Minuten updaten! Ich erwarte schon die eine oder andere relevante Meldung, aber ich will meine Pinnwand nicht ständig mit sich überschlagenden News zugekleistert kriegen. Werbung ist in Ordnung, solange sie sich nicht wie ein hysterischer Ausbruch oder gleich wie Spam anfühlt. Denn davon wäre ich dann doch lieber kein „Fan“, wenn ich’s mir recht überlege.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: