WEIBLICH WERBEN im WEB

Quer gedruckt statt quer gedacht

In Bisschen Spass muss sein, Werbung on 2. Juli 2010 at 09:29

Springer mag kein wirklich beliebter Verlag sein, und die Idee von gestern, aber das wussten doch die Blogger nicht, die sich einen Tag lang als Aushilfs-Blattmacher fühlen durften, nach dem Motto: „Lasst doch mal die Leserbriefschreiber ran, das fördert die Leser/Blatt-Bindung“. Anscheinend kannten die Praktikanten h.c. weder die Geschichte des Verlags („Enteignet Springer“) noch dessen politische Ausrichtung – oder das war ihnen alles schnurzpiep. Der hübsche PR-Gag wurde als „Experiment“ verkauft.  Kann man machen – nur: Keiner soll bitteschön sagen, das hätte irgendwas mit Journalismus zu tun. Das ist Kindergarten, zwischen Kichern und der sinnentleerten Verwendung des Wortes „Kulturkampf“. Aber sehen Sie selbst.

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  1. Das mag wohl alles sein. Ich glaube aber, die Welt kompakt hat ihr Ziel erreicht: Die Blogger als inkompetent darzustellen.
    Schon allein das Layout der Scroll-Edition ist unleserlich.
    Alles ohne Absatz. Bilder ohne Unterschriften. Die Bilder ragen fast in den Text hinein.
    Der normale Leser wird sich mit Grausen abwenden. Die Zeitung hat den Beweis erbracht, dass Blogger nicht ernstzunehmen sind.
    Übrigens: Es gab auch Blogger, die Anfrage von der Welt erhielten und absagten.

  2. Ja – so herum gedacht wird auch ein Schuh draus.

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