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Archive for Januar 2011|Monthly archive page

Axe-Werbung…

In Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots on 25. Januar 2011 at 10:33

ist eigentlich fast immer so doof, dass sie schon wieder gut ist. Sexismus hin, Blasphemie her.

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Warum Manager versagen

In Kreativität, What's cool on 19. Januar 2011 at 21:12

 

 

Dieses hübsche Stück kursiert schon eine Weile im Netz, aber weil ich’s gerade auf Alex Bogusky’s schönem Blog FearLess Revolution fand, guckte ich es nochmal an – und fand es wieder motivierend.

Eigenwerbung: Das Buch-Experiment

In Neue Wege, Social Networking on 15. Januar 2011 at 20:47

Im letzten Sommer fand ich es spannend, wie Bernhard Jodeleit uns auf Facebook an der Entstehung seines Buchs teilhaben ließ. Ich hingegen hatte, als das Manuskript von Ich will hier weg, aber wohin? Lexikon der deutschen – und wenn wir schon dabei sind, überhaupt – Ärgernisse fertig war, es einfach meiner Agentin geschickt. Als wir von ein paar deutschen Großverlagen Absagen bekamen, war ich sauer. (Obwohl ich doch meiner Kundschaft ständig predige: Go digital, dear! Das ist ein bisschen wie bei der Hebamme, die, wenn sie ein Kind bekommen hat, bei sich selbst die post-partale Depression nicht erkennt.) Doch Wut macht erfinderisch – die ganze Geschichte mündete in einem Blog zum Buch. Irgendwann – meine Agentin hatte sich inzwischen totgestellt – dachte ich dann: Okay, machen wir’s auf die zeitgemäße Art und zeigen, wie wirksam Social Networking wirklich ist… Ich darf also vorstellen: Das Buch als Blog, häppchenweise. Die dazugehörige Facebook-Seite füttert die geneigte Leserschaft ebenfalls täglich, angefangen bei „Z“. Das Experiment läuft seit Jahresbeginn und gefällt bisher 17 Personen. „Like“ it?

Stolz und Vorurteil

In Journalismus, Kreativität on 11. Januar 2011 at 12:50

Da soll ich also etwas über Eat Pray Love schreiben. Mega-Bestseller. Ruft bei mir reflexartig den inneren Bewertungsteufel auf: Mädchenkram. Wohl nicht Pulitzer-verdächtig. Obwohl, bei den Amis weiß man nie. Und ja, alle meine Freundinnen haben das Buch gelesen, waren in dem Film, yadda, yadda. Dann beginne ich mit der Recherche und stoße auf diesen TED-Talk der Autorin:

Ha, Vorurteile (mehr dazu gibt’s demnächst bei Ich will hier weg, aber wohin?). Elisabeth Gilbert, eine nervöse Blonde ganz in Schwarz, hat eine so kluge und angenehme Art, über Kreativität zu sprechen – über Daimon und Genius, über Erfolg und Tom Waits, dass ich auch für meine eigene Arbeit einiges mittnehmen kann. Unter anderem dies: Wie die bildgebenden Verfahren die Hirnforschung verändern (ein großer Vergleich, ich weiß – lass mich ausreden), so verändern Internet und Social Media die Arbeit von uns Publizisten, Autoren, Textern. Vorgefasste Meinungen sind nicht mehr so leicht zu halten, wenn sie durch „persönliches Anschauung“, und wenn sie nur am Bildschirm passiert, gleich entwaffnet werden… Versuch mal, über diese Bestseller-Autorin abzulästern, nachdem du ihre Wärme, ihren Witz und ihre Weisheit in Aktion gesehen hast. Duh.

Nachtrag: Das Video funktioniert nicht, also versuchen wir’s mit dem Link.

Warum Frauen so selten auf der Führungsebene zu finden sind

In Männerwelt, Neo-Feminismus, Sag mir wo die Frauen sind on 3. Januar 2011 at 10:39

Ach ja. Die hier erzählt auch nicht Neues, sieht aber goldig dabei aus:

Facebook COO (Chief Operating Officer – allein diese blöden Bezeichnungen, als wären auch die Hennen beim Militär. Und keine macht mal’s Maul auf und sagt: Lasst uns doch mal andere Namen für die Jobs finden, also echt!) Sheryl Sandberg. Und wenn „Führungsebene“ bedeutet, dass ich dem Zuckerberg-Bubi zuarbeite, dann danke, aber nein danke.

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