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Archive for April 2011|Monthly archive page

Die Marke „Sascha Lobo“

In Social Networking, What's cool on 30. April 2011 at 11:04

Es gibt intelligentes Leben im Netz. Entdeckt habe ich es an einer eher überraschenden Stelle … Wie einige aus der Branche beobachte ich die Marke „Sascha Lobo“ seit ihrem Launch und stelle fest, dass die Strategie nicht nur aufgegangen ist – sie ist sogar genial. Und warum? Weil sich die Marke weiter entwickelt. Man nehme sich eine knappe Stunde Zeit und analysiere den oben verlinkten Vortrag von der re:publica 11 – da gibt es viel Selbstreferentielles und nicht viel wirklich Neues (das Stilmittel der „Publikumsbeschimpfung“ etwa ist von Handke, 1966), und doch hört man dem ehemaligen Clown mit dem Irokesen-Logo jetzt anders zu. Wie viel Fleißarbeit und leidvoll erworbene Fähigkeit zur Selbstironie (keine dezidiert männliche oder gar deutsche Eigenschaft, nicht wahr) notwendig gewesen sein muss, damit er sich jetzt als Netz-Theoretiker neu erfinden kann und dabei noch Späßchen hat (indem er die Veranstaltung nutzt, um seine hidden agenda und zugleich seine beste Anti-Troll-Maßnahme, nämlich die akzeptierende Umarmung im größtmöglichen, globalen!, Rahmen, stringent unterzubringen) – das ist schon sehr niedlich!

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Frauen sind wie Gebrauchtwagen

In Männerwelt, Werbung on 20. April 2011 at 15:09

Also zumindest Frauen, die schon Verkehr hatten. Das will uns diese Anzeige eines kanadischen Gebrauchtwagenhändlers suggerieren (via Mother Jones):

Wenn du also nicht mehr Jungfrau bist, dann musst du wenigstens richtig gut aussehen und wie geschmiert funktionieren, damit Männer über deinen gebrauchten Status hinwegsehen und dich in ihre Garage, vulgo: ihr Leben lassen. Wie arm ist das denn?

Einschränkungen? Gibt’s nicht.

In Uncategorized on 10. April 2011 at 15:25

Die Irin Caroline Casey sagt das – und wenn man ihre Geschichte hört, könnte einem schon der Gedanke kommen, dass in der Geschäftwelt eine Menge sehende Menschen nicht so genau hinschauen, wen sie jeweils vor sich haben… ein flammendes Plädoyer für Authentizität und den Willen, sich nicht von „den Umständen“ an irgend etwas hindern zu lassen: Looking past limits.




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