WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for the ‘Bisschen Spass muss sein’ Category

Endlich: Kugelschreiber für Frauen

In Ad busting, Bisschen Spass muss sein, Geht's noch? on 25. Dezember 2013 at 22:14

Unfassbar. Via Rainer Weber.

Die Karawane zieht weiter? Fein. Und tschüss!

In Bisschen Spass muss sein, Journalismus, Konsum, Let's talk about..., Social Media, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 23. Januar 2013 at 14:43

Unlängst rauschte auf Facebook die Meldung vorbei (ich glaube, Peter Glaser hatte sie aufgeschnappt), dass Facebook jetzt uncool sei und die Jungend zunehmend zu Twitter &Tumblr & Wasnochalles wechsle. Na und? Pfff. Hätte ja auch keiner gedacht, dass ich mal zum Facebook-Fangirl mutieren würde. Denn ich bleibe. Für Introvertierte wie mich reichen die Kontakte – da erfahre ich über so 200 Leute aus der Branche jeden Klatsch und alles, was ich fürs Geschäft wissen muss. Von den Movern & Shakern („Guck mal, Amir Kassaei raucht auch noch!“) bis hin zur feinsinnigen Einzel-Bloggerin erzählen sie’s mir, ohne dass ich meinen knochigen Hintern rausbewegen muss. Jaja, dafür zahle ich mit meinen Daten. Aber wie meine Oma schon sagte: „Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.“ Im Gegenzug mache ich auf Facebook Werbung für Publikationen, die mir am Herzen liegen, und sogar mein Hund hat seine eigene Seite. Mir ist es egal, wo die Kinder zum Spielen hingehen.

http://facebook.com/GraueSchatten

Wie man am Tag danach gut aussieht

In Bisschen Spass muss sein, Frauen, Ganz klein bissl frauenfeindlich, Männerwelt on 3. Juli 2012 at 09:18

Sehr hübscher Umgang mit dem Thema häusliche Gewalt:

via Jezebel

Klar können Männer Windeln wechseln

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots on 27. März 2012 at 16:13

Mit diesem Spot zog sich ein Windel-Hersteller beim Publikum einen ordentlichen Schiefer ein. Wirkt diese kleine Geschichte doch so, als sei Männern das Sportprogramm in der Glotze wichtiger als ein feuchter und übelriechender Kinderpopo (zu niedlich auch die echt empörten Kommentare von Leuten, die Werbung für die Wirklichkeit halten):

Und Seth Stevenson von Slate fragt gleich ganz aufgeregt, warum Hetero-Männer in der Werbung eigentlich so oft als Deppen dargestellt werden.

Höhlenmenschen II

In Bisschen Spass muss sein, Geht's noch?, Neo-Feminismus, Social Media, TV Spots, Werbefrauen on 6. März 2012 at 11:24

Word of Mouth-Werbung (dazu hier ein interessanter Artikel in brandeins) kann schon mal nach hinten losgehen: Von diesem saublöden „E wie einfach“-Spot zum Beispiel hätte ich nie etwas mitgekriegt, wäre er nicht in facebook rauf und runter genudelt worden. Das Ding wurde in der Tat viral, aber ganz anders, als die Macher sich das vorgestellt haben. Oder h a b e n sie sich das so vorgestellt? Nach dem Motto „Egal, ob wir damit die Marke e.on beschädigen, Hauptsache man spricht über den günstigen Tarif“?

Christian Nürnberger schrieb mir dazu in facebook diesen Kommentar: „Interessant zu wissen wäre: Wieviele Alphamännchen waren mit der Produktion des Spots beschäftigt, wieviele haben das Ergebnis gesehen, für gut befunden und gekauft? Und warum ist nicht einem einzigen aufgefallen, was für ein Schrott das ist? Waren vielleicht keine Frauen dabei? Oder waren Frauen dabei, und sie haben sich nicht getraut, was zu sagen? Oder waren Frauen dabei, und sie haben den Schmarrn auch durchgewinkt? Oder hat es doch einige gegeben, die das Zeug nicht so gut fanden, aber sich nicht durchsetzen konnten?“ Ich glaube, Christian hat keinen blassen Schimmer davon, wie verzweifelt zynisch Frauen werden können, wenn sie lang genug in der Branche arbeiten.

Angst vor der eigenen Courage

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt, Print wirkt on 10. November 2011 at 16:20

Essilor Glasses

Die Pariser Agentur Herezie schaltete diese Anzeige für einen Brillenhersteller – und bat dann copyranter (von dem ich das pic habe), sie doch bitte von seinem Blog zu entfernen. Aus Schiss, von ein paar Hell’s Angels aufgemischt zu werden. Nö, sagte copyranter. (Sind doch echte Pussies, die Frösche.)

Spielverderber

In Bisschen Spass muss sein, Neue Wege, TV Spots, Urheberrecht, Werbung on 1. Juli 2011 at 14:33

Dieses Video hier darf auf YouTube nicht mehr gezeigt werden, las ich bei Bernhard Jodeleit. Soso. Dann wollen wir’s doch gleich mal aufheben, vielleicht für später. Nur um den Spaßbremsen von Lucasflm zu zeigen, wo der User-Hammer hängt.

Nachtrag: Genauere Analysen des „Falls“ gibt’s u. a. bei Christian und hier.  Bemerkenswert, wie unlocker das amerikanische Markenimperium zurückschlägt, statt sich zu freuen, wenn das Jedi-Zeugs nun auch bei Leuten ankommt, die sich sonst null dafür interessieren… aus Werbersicht haben ohnehin alle gewonnen: Greenpeace mit einem lahmen Spot, den ohne die doofe Sperre kaum einer geguckt hätte. Und VW, weil sie cool auf die eher unlautere Art reagieren, wie  Greenpeace angefragt hatte.

Clean your Balls

In Bisschen Spass muss sein, Werbung on 21. März 2011 at 09:36

Nee, ne.

Faschingsausgabe

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt on 3. März 2011 at 10:00


Passend zu den närrischen Tagen das Blödeste vom Blödesten… 11k2 hat das hier

Richtet sich an reisefreudige belgische Männer

bei copyranter (siehe Blogroll) gefunden. Sollte doch öfter reinschauen.

Uns Frauen verdreht man ja sooo leicht den Kopf

In Bisschen Spass muss sein, Konsum, Neo-Feminismus, Werbung on 23. Februar 2011 at 20:11

Die Feigheit der Frauen nennt Bascha Mika, ehemalige taz-Chefredakteurin, ihre Streitschrift, des Inhalts: wir würden aus Bequemlichkeit in alte Rollenmuster zurückfallen, aus Duckmäuserei hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben… yadda, yadda. Ich arbeite viel mit Frauen zusammen – und kenne keine einzige feige. Ich kenne nur Frauen, die ihren Job machen und versuchen, nebenbei noch ein wie immer geartetes Privatleben zu haben. Mag sein, dass ich den „Kontakt zur Basis“ verloren habe, weil es in meinem professionellen Umfeld keine Frauen gibt, wie Mika sie beschreibt. „Draußen im Lande“ existieren natürlich jede Menge dumme Frauen (übrigens nicht unbedingt im Niedriglohnsektor!), machen wir uns nichts vor. Auch auf sie zielt Werbung, die ja keine Erziehungs-Veranstaltung ist nach dem Motto: „Ts, ts, du wirst doch jetzt nicht wirklich diese It-Bag kaufen wollen – kümmer dich lieber um deine Karriere, Mädchen!“. Mich ärgert allerdings, wenn Kunden, gleich welchen Geschlechts, für blöd verkauft werden. Eins der (dank seiner Augenfälligkeit) harmloseren Beispiele der letzten Zeit ist das hier (via):

Wer hat mir den Kopf verdreht?

Nachtrag: Einer der frechsten Politiker-Spruchblasen der letzten Zeit stammt von einer Frau: „Die Entscheidung der Universität liegt auf der Linie dessen, was der Verteidingsminister vorgegeben hat. Sie macht also Sinn“, sagte Merkel, nachdem die Uni Bayreuth dem Lügenbaron den Titel aberkannt hatte (zit. nach AZ, 24.2.2011, S. 2). Der hat anscheindend die Macht total den Kopf verdreht… ist es das, was wir wollten?

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