WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for the ‘Neo-Feminismus’ Category

Die Vogue ist ja sooo 2011

In "Frauenzeitschriften", Comedy, Ganz klein bissl frauenfeindlich, Journalismus, Neo-Feminismus, Print wirkt on 18. Januar 2014 at 14:36

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Das Magazin Jezebel macht sich derzeit über das Cover der amerikanischen Vogue lustig: Lena Dunham, deren Gesicht (und nackter Körper) Tausenden von Vogue-Leserinnen aus dem TV hinlänglich bekannt sein dürfte, wurde für das Shooting „verschönert“. Die arme alte Frau Wintour hat einfach noch nicht begriffen, dass jetzt eine Generation Mädels da ist, die außer von Shoppen eben auch was von Photoshoppen versteht. Pic via Meedia.

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Netter Versuch

In Geht's noch?, Konsum, Neo-Feminismus, TV Spots, Werbung on 10. April 2012 at 09:52

Die Mädchenmannschaft machte gerade auf diese extrem anbiedernde Fernseh-Werbung aufmerksam:

Ooooh, wie gewagt und authentisch… Wen, genau, will „Du darfst“ damit erreichen? Die ganz ganz Blöden?

Klar können Männer Windeln wechseln

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots on 27. März 2012 at 16:13

Mit diesem Spot zog sich ein Windel-Hersteller beim Publikum einen ordentlichen Schiefer ein. Wirkt diese kleine Geschichte doch so, als sei Männern das Sportprogramm in der Glotze wichtiger als ein feuchter und übelriechender Kinderpopo (zu niedlich auch die echt empörten Kommentare von Leuten, die Werbung für die Wirklichkeit halten):

Und Seth Stevenson von Slate fragt gleich ganz aufgeregt, warum Hetero-Männer in der Werbung eigentlich so oft als Deppen dargestellt werden.

Höhlenmenschen II

In Bisschen Spass muss sein, Geht's noch?, Neo-Feminismus, Social Media, TV Spots, Werbefrauen on 6. März 2012 at 11:24

Word of Mouth-Werbung (dazu hier ein interessanter Artikel in brandeins) kann schon mal nach hinten losgehen: Von diesem saublöden „E wie einfach“-Spot zum Beispiel hätte ich nie etwas mitgekriegt, wäre er nicht in facebook rauf und runter genudelt worden. Das Ding wurde in der Tat viral, aber ganz anders, als die Macher sich das vorgestellt haben. Oder h a b e n sie sich das so vorgestellt? Nach dem Motto „Egal, ob wir damit die Marke e.on beschädigen, Hauptsache man spricht über den günstigen Tarif“?

Christian Nürnberger schrieb mir dazu in facebook diesen Kommentar: „Interessant zu wissen wäre: Wieviele Alphamännchen waren mit der Produktion des Spots beschäftigt, wieviele haben das Ergebnis gesehen, für gut befunden und gekauft? Und warum ist nicht einem einzigen aufgefallen, was für ein Schrott das ist? Waren vielleicht keine Frauen dabei? Oder waren Frauen dabei, und sie haben sich nicht getraut, was zu sagen? Oder waren Frauen dabei, und sie haben den Schmarrn auch durchgewinkt? Oder hat es doch einige gegeben, die das Zeug nicht so gut fanden, aber sich nicht durchsetzen konnten?“ Ich glaube, Christian hat keinen blassen Schimmer davon, wie verzweifelt zynisch Frauen werden können, wenn sie lang genug in der Branche arbeiten.

Staubsauger-Werbung, my ass.

In Konsum, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots, Uncategorized on 9. Januar 2012 at 16:22

Ist das, fragt sich die geneigte Zuschauerin, gute Werbung für Staubsauger? Die kaufen/benutzen meist Frauen. Wie selbstquälerisch veranlagt müsste eine sein, um sich nach diesem Spot das beworbene Gerät zu holen? Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, bissl Selbstironie sollte Frau schon aufbringen. Klar. Braucht sie auch. Jeden Tag. Aber als Konsumentin doch nicht, Ihr Hirnis. (via kress)

Wieso, es gibt doch auch Mädchen, die Superhelden sind!

In Konsum, Marketing, Neo-Feminismus on 27. Dezember 2011 at 15:37

Die Kleine hat, verdammt noch mal, recht: Wieso sollen w i r immer nur das rosa Zeugs kaufen und einen auf Prinzessin machen, hm?

 

High-End?

In DLD Women, Neo-Feminismus on 1. Juli 2011 at 19:51


Zu niedlich: Gender-Stereotypen in einer „High-End“-Medien-Umgebung, die sich dadurch als Möchtegern-Mitspielerchen entpuppt (um auch sprachlich im Bild zu bleiben) – ganz unschuldig präsentiert auf einer Fotostrecke von DLD women 2011. Ich freu mich schon auf die „20 schönsten Krawatten-Knoten“ von der nächsten DLD-für-Männer-Veranstaltung.

Uns Frauen verdreht man ja sooo leicht den Kopf

In Bisschen Spass muss sein, Konsum, Neo-Feminismus, Werbung on 23. Februar 2011 at 20:11

Die Feigheit der Frauen nennt Bascha Mika, ehemalige taz-Chefredakteurin, ihre Streitschrift, des Inhalts: wir würden aus Bequemlichkeit in alte Rollenmuster zurückfallen, aus Duckmäuserei hinter unseren Möglichkeiten zurückbleiben… yadda, yadda. Ich arbeite viel mit Frauen zusammen – und kenne keine einzige feige. Ich kenne nur Frauen, die ihren Job machen und versuchen, nebenbei noch ein wie immer geartetes Privatleben zu haben. Mag sein, dass ich den „Kontakt zur Basis“ verloren habe, weil es in meinem professionellen Umfeld keine Frauen gibt, wie Mika sie beschreibt. „Draußen im Lande“ existieren natürlich jede Menge dumme Frauen (übrigens nicht unbedingt im Niedriglohnsektor!), machen wir uns nichts vor. Auch auf sie zielt Werbung, die ja keine Erziehungs-Veranstaltung ist nach dem Motto: „Ts, ts, du wirst doch jetzt nicht wirklich diese It-Bag kaufen wollen – kümmer dich lieber um deine Karriere, Mädchen!“. Mich ärgert allerdings, wenn Kunden, gleich welchen Geschlechts, für blöd verkauft werden. Eins der (dank seiner Augenfälligkeit) harmloseren Beispiele der letzten Zeit ist das hier (via):

Wer hat mir den Kopf verdreht?

Nachtrag: Einer der frechsten Politiker-Spruchblasen der letzten Zeit stammt von einer Frau: „Die Entscheidung der Universität liegt auf der Linie dessen, was der Verteidingsminister vorgegeben hat. Sie macht also Sinn“, sagte Merkel, nachdem die Uni Bayreuth dem Lügenbaron den Titel aberkannt hatte (zit. nach AZ, 24.2.2011, S. 2). Der hat anscheindend die Macht total den Kopf verdreht… ist es das, was wir wollten?

Axe-Werbung…

In Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots on 25. Januar 2011 at 10:33

ist eigentlich fast immer so doof, dass sie schon wieder gut ist. Sexismus hin, Blasphemie her.

via

Warum Frauen so selten auf der Führungsebene zu finden sind

In Männerwelt, Neo-Feminismus, Sag mir wo die Frauen sind on 3. Januar 2011 at 10:39

Ach ja. Die hier erzählt auch nicht Neues, sieht aber goldig dabei aus:

Facebook COO (Chief Operating Officer – allein diese blöden Bezeichnungen, als wären auch die Hennen beim Militär. Und keine macht mal’s Maul auf und sagt: Lasst uns doch mal andere Namen für die Jobs finden, also echt!) Sheryl Sandberg. Und wenn „Führungsebene“ bedeutet, dass ich dem Zuckerberg-Bubi zuarbeite, dann danke, aber nein danke.

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