WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for the ‘Neue Wege’ Category

Schöne Aktion für Männer

In Kreativität, Männerwelt, Neue Wege, Werbung on 19. November 2013 at 18:04

Alles gut, solange Frauen sich keinen Schnurrbart stehen lassen. Andererseits, wie wär’s mit einer kleinen Werbe-Aktion für Ihr örtliches Waxing-Studio? (Via Upworthy)

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Bin ich schön? Selbstbild versus Fremdbild

In Neue Wege, Werbung on 17. April 2013 at 09:17

Dove (Kosmetik-Kunden erinnern sich an die Kampagne mit normalgewichtigen Models) bemüht sich weiter darum, die Themen „weibliche Schönheit“ und „weibliches Selbstwertgefühl“ zu besetzen. Hier ein Spot, der wie ein Experiment daherkommt: Ein forensischer Zeichner arbeitet nach Angaben, die Frauen über sich selbst machen, und dann nach Beschreibungen, die andere Personen über sie abliefern. Ergebnis: Die Fremdbilder wirken nicht nur gefälliger, sondern treffen auch eher die Realität als die Bilder, die Frauen von sich selbst internalisiert haben. Eigenartig, dass sich die Dove-Kreativen bei Frauen solche Mühe geben, für Männer aber nur die Holzschnitt-Variante übrig haben (siehe Beitrag vom 18. Februar).

Via Upworthy.

Eigenwerbung III

In Kreativität, Neue Wege, Promotion, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 12. März 2013 at 15:06

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Das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ hat sich um den Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse beworben. Am 4. September 2011 hatte ich hier schon darüber geschrieben, wie mühsam das Trommeln sein kann, wenn man für ein Produkt nicht die Unterstützung einer großen Institution im Kreuz hat. Punkt 5. betont, dass man da den Erfolg recht zurückgelehnt abwarten sollte. Was nicht heißt, dass das Zuschnappen aus der Entspannung heraus nichts bringt: Die Postkarten-Edition als Marketing-Unterstützung geht in die 2. Runde, und die Teilnahme am Autoren@Leipzig Award brachte das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ immerhin auf die Shortlist und in die Promo-Aktion von neobooks: „Zum Start der „Apple Breakout Books“ konnten wir Ihr Werk, das Sie über neobooks vertreiben, dank einer Partnerschaft mit Apple in der neuen und exklusiven Promotion im iBookStore platzieren. Mit den Breakout Books erhalten  Self-Publishing eBooks einen besonderen Platz im iBookStore – hier ein Artikel der N.Y. Times zum Start in den USA – und wir freuen uns, dass wir zum Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sie als neobooks Autoren dort vorstellen können!“

Wie viele Kreative braucht man, um eine Glühbirne auszutauschen?

In Kreativität, Neue Wege on 16. April 2012 at 12:23

John Cleese gibt Antworten, die wir vielleicht gar nicht hören wollten… zumal es bei uns ja heißen muss: Energiersparbirne. Ist das nicht ein Trauerspiel?

Weil ich ein Mädchen bin…

In Let's talk about..., Neue Wege, Werbung on 23. Februar 2012 at 10:51

… kann ich die Langfassung dieses Spots an einer Londoner Bushaltestelle sehen:

Mal was Tröstliches zum neuen Jahr

In Let's talk about..., Neue Wege, Wettbewerb on 8. Januar 2012 at 11:39

Wir werden in Zukunft keine Jobs mehr haben, meint Seth Godin. Aber jede Menge Gelegenheiten. Wie, genau, soll uns das Mut machen? Zuhören! Hier spricht er über die Furcht vor dem Versagen. Und wie man Scheitern nutzbringend anwenden kann:

Eigenwerbung II: Trommeln gehört nicht zum Geschäft

In Content Management, Neue Wege, Social Networking, Wettbewerb on 4. September 2011 at 10:41

Trommeln i s t das Geschäft im unübersichtlichen Terrain der Arbeit mit Aufmerksamkeit. Ein mühsames noch dazu. Muss man mögen. Ich hab’s mal am Beispiel facebook mit einem eigenen Produkt ausprobiert (s. Artikel vom 30. Juli) und empfehle der Kundschaft jetzt:

  1. Authentischer Content/ein gutes Produkt schadet möglicherweise nicht, nützt aber oft überraschend wenig.
  2. Bittet geeignete Leute darum, die Trommel zu rühren – Leute, die Euren Content/Euer Produkt kapieren und zu schätzen wissen.
  3. Bezahlt sie gut dafür, Eure Social Media Accounts regelmäßig mit Original-Inhalten zu pflegen.
  4. Stellt Euch auf eine längere Zeit des Wartens ein – und arbeitet an Eurer Frustrations-Toleranz.
  5. Kann gut sein, dass die ganze Trommelei erst mal kaum etwas bringt außer ein paar netten Kontakten. Dann versucht etwas anderes. Und wenn Ihr wieder guckt, hat sich vielleicht aus unerfindlichen Gründen Überraschendes getan. So funktioniert das Netz, also lehnt Euch zurück.
  6. Update 2013: Werbemittel sind auch nie falsch: Warum nicht eine Postkarten-Edition zum Produkt?

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Die Kehrseite des SEO-Hypes

In derneuebuchpreis, Neue Wege, SEO, Social Media, Wettbewerb on 30. Juli 2011 at 12:18
Uprising

The Magical Wildlife of Robert Bissell: Uprising

via

Neulich wieder etwas gelernt, diesmal über Selbstvermarktung im publizistischen Gewerbe. Da nehme ich also mit einem wirklich amüsanten (wenn ich das in aller falschen Bescheidenheit selbst sagen darf) Buch am Wettbewerb derneuebuchpreis teil – übersehe allerdings zunächst, dass nur facebookler überhaupt für mein Werk abstimmen können. Das ist ein bisschen schade, denn ich habe viele Freunde in der strictly-e-mail-Sphäre. Egal, denke ich, ein nützliches Experiment, und beginne brav, die Werbe-Trommel auf facebook zu rühren. Sofort folgt die nächste Irritation: Es gibt Punkte-Abzug, wenn interessiertes Publikum den beworbenen Link teilt / kommentiert. Hm. Teilen und kommentieren – also die eigentlichen viralen Verbreitungs-Mechanismen, heutzutage eben auch für Literatur – sind bei diesem Contest böse… Ich frage beim Initiator des Preises nach. „Hallo Eva“, schreibt mir epubli, „damit der Wettbewerb fair abläuft, müssen wir jede Stimme auf eine reale Person zurückführen können, da sonst Betrug möglich ist und Web-User mehrere Stimmen abgeben könnten. Deshalb zählen wir nur die tatsächlichen Likes pro Buch und nicht die likes von likes oder shares. Das würde das Ergebnis des Wettbewerbs verfälschen.“ Und hier hebt sie ihr hässliches Haupt, die Kehrseite der Search Engine Optimization – diese dämlichen Tricksereien, die auch eine Firma mit Null-Inhalten ganz weit nach vorne in den Google-Listen schmuggeln sollen, gehen inzwischen vielen Leuten so auf die Nerven, dass sie sich mit allen möglichen Mitteln dagegen wehren. Sogar mit untauglichen, um nicht zu sagen kontraproduktiven Mitteln. Das haben wir jetzt von dem SEO-Schwachsinn.

Wie große Firmen sich selbst ein Bein stellen…

In Kreativität, Neue Wege on 18. Juli 2011 at 12:11

… indem sie Vielfalt – in Form von „verrückten“ Ideen (und Leuten) nicht mehr zulassen, sobald sie wachsen: Hier spricht ein Physiker. Kein verrückter.

Indeed, if you go to General Motors or you go to American Airlines or you go to Goldman Sachs, you don’t see crazy people. Crazy people are fired. Well, to speak of crazy people, is taking the extreme. But maverick people are often fired.

It’s not surprising to learn that when manufacturing companies are on a down turn, they decrease research and development, and in fact in some cases, do actually get rid of it, thinking this is „oh, we can get that back in two years we’ll be back on track.“ Well, this kind of thinking kills them.

This is part of the killing, and this is part of the change from superlinear to sublinear, namely companies allow themselves to be dominated by bureaucracy and administration over creativity and innovation, and unfortunately, it’s necessary.

You cannot run a company without administrative. Someone has got to take care of the taxes and the bills and the cleaning the floors and the maintenance of the building and all the rest of that stuff. You need it. And the question is, “can you do it without it dominating the company?”

Das ganze Interview mit Geoffrey West gibt’s hier.


Spielverderber

In Bisschen Spass muss sein, Neue Wege, TV Spots, Urheberrecht, Werbung on 1. Juli 2011 at 14:33

Dieses Video hier darf auf YouTube nicht mehr gezeigt werden, las ich bei Bernhard Jodeleit. Soso. Dann wollen wir’s doch gleich mal aufheben, vielleicht für später. Nur um den Spaßbremsen von Lucasflm zu zeigen, wo der User-Hammer hängt.

Nachtrag: Genauere Analysen des „Falls“ gibt’s u. a. bei Christian und hier.  Bemerkenswert, wie unlocker das amerikanische Markenimperium zurückschlägt, statt sich zu freuen, wenn das Jedi-Zeugs nun auch bei Leuten ankommt, die sich sonst null dafür interessieren… aus Werbersicht haben ohnehin alle gewonnen: Greenpeace mit einem lahmen Spot, den ohne die doofe Sperre kaum einer geguckt hätte. Und VW, weil sie cool auf die eher unlautere Art reagieren, wie  Greenpeace angefragt hatte.

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