WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for the ‘Sag mir wo die Frauen sind’ Category

Ist das noch macho oder schon gehirnamputiert?

In Männerwelt, Sag mir wo die Frauen sind, Uncategorized on 20. Juni 2011 at 15:36

Heute kann ich’s mir wieder mal leicht machen und die verehrten Leser zum Konsil in die mediaclinique einweisen: Ralf Schwartz regt sich ja oft mehr über dämlichen Machismo auf als ich, das schont meinen Blutdruck. Danke, Ralf!

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Warum Frauen so selten auf der Führungsebene zu finden sind

In Männerwelt, Neo-Feminismus, Sag mir wo die Frauen sind on 3. Januar 2011 at 10:39

Ach ja. Die hier erzählt auch nicht Neues, sieht aber goldig dabei aus:

Facebook COO (Chief Operating Officer – allein diese blöden Bezeichnungen, als wären auch die Hennen beim Militär. Und keine macht mal’s Maul auf und sagt: Lasst uns doch mal andere Namen für die Jobs finden, also echt!) Sheryl Sandberg. Und wenn „Führungsebene“ bedeutet, dass ich dem Zuckerberg-Bubi zuarbeite, dann danke, aber nein danke.

Wieder nur Männer

In Männerwelt, Sag mir wo die Frauen sind on 28. September 2010 at 15:01

Amir Kassaei ist sicher eine Werber-Persönlichkeit – umstritten, beneidet, eben prominent (in seinen Kreisen). Dass er für sein Projekt Hubble Innovations ausschließlich Männer reden lässt (über Inhalte, die sich für mich eindeutig weiblich inspiriert anhören, also Nachhaltigkeit, zurück zu den „wahren“ Bedürfnissen, tralala) zeigt leider, dass er auch wieder nur einer von den ganz normalen Werbe-Männern ist, iranische Herkunft hin, österreichische Sozialisation her:

Hey Jungs, wenn ihr schon die Zielgruppe als „Freunde“ sehen wollt, sucht Euch schleunigst ein paar „Freundinnen“, die Euch verklickern, was die andere Hälfte der Zielgruppe von Lifestyles, Produkten und Werbung erwartet.

Geben, geben, geben

In Sag mir wo die Frauen sind on 6. März 2010 at 13:02

Ein Drittel aller Blogger weltweit sind Frauen. Auf den allseits beliebten Listen der „einflussreichsten“ Blogs tauchen sie allerdings nicht besonders weit oben auf. Bei rivva etwa – um nur mal ein paar deutsche Beispiele zu nennen – dümpelt die Mädchenmannschaft (ich liebe den Namen!) auf den 60er-Plätzen, eine der poetischsten Mütter des deutschen Blogs, Anke Groener, auf den190er und die gestandene Publizistin Cora Stephan gar auf 500er-Plätzen herum. Und das, obwohl sich keine von denen mit „Katzen-Content“ und „Blümchen-Fotos“ aufhält, wie Männer das Phänomen mangelnder weiblicher Präsenz oft zu begründen wissen. Bei Bittenfeld, danke sehr, habe ich einen Schnipsel gefunden, der (zumindest mir) manches erklärt:

Zum Beispiel, dass eine narzisstische Akzentuierung der Persönlichkeit nicht stört. Recht hilfreich kann auch sein, wenig Angst davor zu haben, als arrogant und unsympathisch ‚rüberzukommen… dann klappt’s auch mit der A-Liste. (Lesen Sie dazu bitte gern meinen Eintrag 44 auf TÄGLICH SEX MINUTEN DEUTSCHLAND) Was ich aber auch gelernt habe: Soziales Netzwerken hat vor allem mit Geben zu tun. Die schöne alte Tugend des Gebens, revisited. Ohne aufs sofortige Outcome zu starren. Aus Spaß. Mit Herzblut. (Das hat eine/r im Netz schon viel schöner formuliert, aber ich finde die Stelle nicht mehr, was mich zum nächsten Punkt führt: Immer brav die Quelle der Information nennen – für alle, die den Unterschied zwischen „Teilen“ und „Klauen“ immer noch nicht begriffen haben.)
Nachtrag: Anne Roths interessante Ausführungen zu Frauenblogs finden Sie hier.

Vom Norden lernen

In Sag mir wo die Frauen sind on 18. Februar 2010 at 15:15

Während sich hierzulande die Altherrenriege aus der Berater- und Agenturszene noch über Social Media-Definitionen streitet (bedeutet jetzt Web 2.0 die Technik oder darf sich auch der Umgang damit so nennen? Solche Fragen…), machen junge Bloggerinnen in Schweden bereits fett Kohle mit ihren Modeblogs. Der Artikel ist interessant, aber nicht ganz neu; „Blondinbella“ – eins der erfolgreichsten Mädels dort – ist inzwischen bereits 19 (!), launcht ihr eigenes Fashion-Label und plant eine Internet-TV-Show. Und die schwedischen Alt-Medien sind anscheinend eher angstfrei im Umgang mit diesen Newcomerinnen. Ah, Skandinavien. Nun ja, man sieht dort auch noch diese Volvos mit Kuhfell(!)-Schonbezügen für Fahrer- und Beifahrersitz. Aber man kann eben nicht alles haben.

Bestandsaufnahme

In Männerwelt, Sag mir wo die Frauen sind on 10. Februar 2010 at 16:28

Es gibt gute Männer in der Werbung. Leute wie Ralf Schwarz (ich zeige hier nur mal seine letzten Beiträge auf werbeblogger de) oder Klaus Eck (der mit dem Twitter-Tick) sind Fachleute, die einen Trend erkennen, wenn er vor ihnen auf dem Tisch tanzt. Wo aber sind die Frauen, die vortanzen?

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