WEIBLICH WERBEN im WEB

Archive for the ‘Wettbewerb’ Category

Eigenwerbung III

In Kreativität, Neue Wege, Promotion, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 12. März 2013 at 15:06

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Das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ hat sich um den Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse beworben. Am 4. September 2011 hatte ich hier schon darüber geschrieben, wie mühsam das Trommeln sein kann, wenn man für ein Produkt nicht die Unterstützung einer großen Institution im Kreuz hat. Punkt 5. betont, dass man da den Erfolg recht zurückgelehnt abwarten sollte. Was nicht heißt, dass das Zuschnappen aus der Entspannung heraus nichts bringt: Die Postkarten-Edition als Marketing-Unterstützung geht in die 2. Runde, und die Teilnahme am Autoren@Leipzig Award brachte das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ immerhin auf die Shortlist und in die Promo-Aktion von neobooks: „Zum Start der „Apple Breakout Books“ konnten wir Ihr Werk, das Sie über neobooks vertreiben, dank einer Partnerschaft mit Apple in der neuen und exklusiven Promotion im iBookStore platzieren. Mit den Breakout Books erhalten  Self-Publishing eBooks einen besonderen Platz im iBookStore – hier ein Artikel der N.Y. Times zum Start in den USA – und wir freuen uns, dass wir zum Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sie als neobooks Autoren dort vorstellen können!“

Die Karawane zieht weiter? Fein. Und tschüss!

In Bisschen Spass muss sein, Journalismus, Konsum, Let's talk about..., Social Media, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 23. Januar 2013 at 14:43

Unlängst rauschte auf Facebook die Meldung vorbei (ich glaube, Peter Glaser hatte sie aufgeschnappt), dass Facebook jetzt uncool sei und die Jungend zunehmend zu Twitter &Tumblr & Wasnochalles wechsle. Na und? Pfff. Hätte ja auch keiner gedacht, dass ich mal zum Facebook-Fangirl mutieren würde. Denn ich bleibe. Für Introvertierte wie mich reichen die Kontakte – da erfahre ich über so 200 Leute aus der Branche jeden Klatsch und alles, was ich fürs Geschäft wissen muss. Von den Movern & Shakern („Guck mal, Amir Kassaei raucht auch noch!“) bis hin zur feinsinnigen Einzel-Bloggerin erzählen sie’s mir, ohne dass ich meinen knochigen Hintern rausbewegen muss. Jaja, dafür zahle ich mit meinen Daten. Aber wie meine Oma schon sagte: „Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.“ Im Gegenzug mache ich auf Facebook Werbung für Publikationen, die mir am Herzen liegen, und sogar mein Hund hat seine eigene Seite. Mir ist es egal, wo die Kinder zum Spielen hingehen.

http://facebook.com/GraueSchatten

Mal was Tröstliches zum neuen Jahr

In Let's talk about..., Neue Wege, Wettbewerb on 8. Januar 2012 at 11:39

Wir werden in Zukunft keine Jobs mehr haben, meint Seth Godin. Aber jede Menge Gelegenheiten. Wie, genau, soll uns das Mut machen? Zuhören! Hier spricht er über die Furcht vor dem Versagen. Und wie man Scheitern nutzbringend anwenden kann:

Eigenwerbung II: Trommeln gehört nicht zum Geschäft

In Content Management, Neue Wege, Social Networking, Wettbewerb on 4. September 2011 at 10:41

Trommeln i s t das Geschäft im unübersichtlichen Terrain der Arbeit mit Aufmerksamkeit. Ein mühsames noch dazu. Muss man mögen. Ich hab’s mal am Beispiel facebook mit einem eigenen Produkt ausprobiert (s. Artikel vom 30. Juli) und empfehle der Kundschaft jetzt:

  1. Authentischer Content/ein gutes Produkt schadet möglicherweise nicht, nützt aber oft überraschend wenig.
  2. Bittet geeignete Leute darum, die Trommel zu rühren – Leute, die Euren Content/Euer Produkt kapieren und zu schätzen wissen.
  3. Bezahlt sie gut dafür, Eure Social Media Accounts regelmäßig mit Original-Inhalten zu pflegen.
  4. Stellt Euch auf eine längere Zeit des Wartens ein – und arbeitet an Eurer Frustrations-Toleranz.
  5. Kann gut sein, dass die ganze Trommelei erst mal kaum etwas bringt außer ein paar netten Kontakten. Dann versucht etwas anderes. Und wenn Ihr wieder guckt, hat sich vielleicht aus unerfindlichen Gründen Überraschendes getan. So funktioniert das Netz, also lehnt Euch zurück.
  6. Update 2013: Werbemittel sind auch nie falsch: Warum nicht eine Postkarten-Edition zum Produkt?

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Die Kehrseite des SEO-Hypes

In derneuebuchpreis, Neue Wege, SEO, Social Media, Wettbewerb on 30. Juli 2011 at 12:18
Uprising

The Magical Wildlife of Robert Bissell: Uprising

via

Neulich wieder etwas gelernt, diesmal über Selbstvermarktung im publizistischen Gewerbe. Da nehme ich also mit einem wirklich amüsanten (wenn ich das in aller falschen Bescheidenheit selbst sagen darf) Buch am Wettbewerb derneuebuchpreis teil – übersehe allerdings zunächst, dass nur facebookler überhaupt für mein Werk abstimmen können. Das ist ein bisschen schade, denn ich habe viele Freunde in der strictly-e-mail-Sphäre. Egal, denke ich, ein nützliches Experiment, und beginne brav, die Werbe-Trommel auf facebook zu rühren. Sofort folgt die nächste Irritation: Es gibt Punkte-Abzug, wenn interessiertes Publikum den beworbenen Link teilt / kommentiert. Hm. Teilen und kommentieren – also die eigentlichen viralen Verbreitungs-Mechanismen, heutzutage eben auch für Literatur – sind bei diesem Contest böse… Ich frage beim Initiator des Preises nach. „Hallo Eva“, schreibt mir epubli, „damit der Wettbewerb fair abläuft, müssen wir jede Stimme auf eine reale Person zurückführen können, da sonst Betrug möglich ist und Web-User mehrere Stimmen abgeben könnten. Deshalb zählen wir nur die tatsächlichen Likes pro Buch und nicht die likes von likes oder shares. Das würde das Ergebnis des Wettbewerbs verfälschen.“ Und hier hebt sie ihr hässliches Haupt, die Kehrseite der Search Engine Optimization – diese dämlichen Tricksereien, die auch eine Firma mit Null-Inhalten ganz weit nach vorne in den Google-Listen schmuggeln sollen, gehen inzwischen vielen Leuten so auf die Nerven, dass sie sich mit allen möglichen Mitteln dagegen wehren. Sogar mit untauglichen, um nicht zu sagen kontraproduktiven Mitteln. Das haben wir jetzt von dem SEO-Schwachsinn.

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