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Posts Tagged ‘Babes With Ideas’

Mädels. Frauen. Babes.

In Frauen, What's cool on 18. Oktober 2012 at 14:24

Interview hat mich wieder an Caroline Druckers netten Vortrag erinnert. Steht hier schon irgendwo rum, glaube ich – aber egal, es kann nicht oft genug betont werden: Frauen sind die, die menstruieren und Steuern zahlen. Ob „Geek“ oder sonst eine Sorte „Girls“, allen voran „It-Girls“ (arghhh), wundern sich, warum ihnen kein Mensch zuhören mag. Ist eben so: „Girl“ geht gar nicht. „Babe“ hingegen sehr wohl; nur haben wir im Deutschen keine Entsprechung, weil uns das Gen für (Selbst-)Ironie leider komplett abgeht.

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Wie man am Tag danach gut aussieht

In Bisschen Spass muss sein, Frauen, Ganz klein bissl frauenfeindlich, Männerwelt on 3. Juli 2012 at 09:18

Sehr hübscher Umgang mit dem Thema häusliche Gewalt:

via Jezebel

Wieso, es gibt doch auch Mädchen, die Superhelden sind!

In Konsum, Marketing, Neo-Feminismus on 27. Dezember 2011 at 15:37

Die Kleine hat, verdammt noch mal, recht: Wieso sollen w i r immer nur das rosa Zeugs kaufen und einen auf Prinzessin machen, hm?

 

Stolz und Vorurteil

In Journalismus, Kreativität on 11. Januar 2011 at 12:50

Da soll ich also etwas über Eat Pray Love schreiben. Mega-Bestseller. Ruft bei mir reflexartig den inneren Bewertungsteufel auf: Mädchenkram. Wohl nicht Pulitzer-verdächtig. Obwohl, bei den Amis weiß man nie. Und ja, alle meine Freundinnen haben das Buch gelesen, waren in dem Film, yadda, yadda. Dann beginne ich mit der Recherche und stoße auf diesen TED-Talk der Autorin:

Ha, Vorurteile (mehr dazu gibt’s demnächst bei Ich will hier weg, aber wohin?). Elisabeth Gilbert, eine nervöse Blonde ganz in Schwarz, hat eine so kluge und angenehme Art, über Kreativität zu sprechen – über Daimon und Genius, über Erfolg und Tom Waits, dass ich auch für meine eigene Arbeit einiges mittnehmen kann. Unter anderem dies: Wie die bildgebenden Verfahren die Hirnforschung verändern (ein großer Vergleich, ich weiß – lass mich ausreden), so verändern Internet und Social Media die Arbeit von uns Publizisten, Autoren, Textern. Vorgefasste Meinungen sind nicht mehr so leicht zu halten, wenn sie durch „persönliches Anschauung“, und wenn sie nur am Bildschirm passiert, gleich entwaffnet werden… Versuch mal, über diese Bestseller-Autorin abzulästern, nachdem du ihre Wärme, ihren Witz und ihre Weisheit in Aktion gesehen hast. Duh.

Nachtrag: Das Video funktioniert nicht, also versuchen wir’s mit dem Link.

Utopisch, praktisch, gut

In Konsum, Neue Wege, Werbefrauen on 29. Oktober 2010 at 09:16

Heute mal wieder einer aus der Reihe „Frauen mit einer Mission“. 2007 gründete die ehemalige Werberin Claudia Langer Utopia, eine Internet-Plattform für vernünftiges Konsumieren. Hier kann sich informieren, wer schnell und bequem einen echten Ökostromanbieter sucht, etwas über Elektroautos oder Biokost erfahren will. Langers Credo: „Wenn wir Verbraucher mit unserem Konsum deutliche Zeichen setzen, können wir nachhaltig die Welt verändern. Wir haben die Pflicht und die Chance, jetzt die Dinge in die Hand zu nehmen – Utopia ist erreichbar!“ Es zeugt von Selbstbewusstsein, sich selbst „Utopist“ zu nennen – eine Bezeichnung, die viele mit „Spinner“ gleichsetzen. Aber Langer hat Sponsoren gefunden, einen Award und eine Stiftung ins Leben gerufen, und eine Utopia-Konferenz, die gerade in Berlin über die Bühne geht. Im BR alpha Forum gab es ein sehr informatives Gespräch mit der Utopistin, das man hier nachlesen kann.

Die Welt wird Tauschbörse

In Neue Wege, What's cool on 5. September 2010 at 11:30

Rachel Botsman ist eine Frau mit einer Mission: Collaborative Consumption, frei übersetzt etwa „Gemeinsam Kreativ Konsumieren“, heißt ihr Projekt, zu dem auch bald das Buch „What’s mine is yours“ herauskommen wird:

(über lead/marke)

Botsman ist zuversichtlich, dass die Kreditwürdigkeit der Zukunft nicht mehr in Geld, sondern in persönlicher Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit gemessen werden wird. Plattformen nach Ebay-Muster und aufstrebende Sparten wie Auto-, Fahrrad- und Wohnungs-Sharing geben ihr womöglich recht. Ob das in Deutschland in absehbarer Zukunft funktionieren wird, wage ich zu bezweifeln – wir sind zu incommunicado, zu besessen vom Besitzen (weshalb ich für die deutsche Übersetzung dringend einen anderen Titel vorschlage). Nehmen wir eine Freundin zum Beispiel. Sie wohnt eine Hausnummer weiter, und ihr Auto steht den halben Tag am gleichen Fleck. Als meine Karre den Geist aufgab und ich ihr Car-Sharing vorschlug, lehnte sie ab: Sie müsse das G e f ü h l haben, sie könne jederzeit das Auto benutzen, ohne sich mit irgend jemand absprechen zu müssen. Weil in unserer Gegend (noch) kein Carpool in Gehweite existiert, fragte ich also bei den Nachbarn nach – ach, Abnutzung, Unfallrisiko, tralala, alles sooo kompliziert (was es mit den richtigen Verträgen nicht wäre, das nur nebenbei). Hab ich mir also wieder ein eigenes Auto gekauft. Das steht auch 23 Stunden täglich am gleichen Fleck. Sehr vernünftig, oder?

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