WEIBLICH WERBEN im WEB

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Eigenwerbung III

In Kreativität, Neue Wege, Promotion, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 12. März 2013 at 15:06

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Das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ hat sich um den Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse beworben. Am 4. September 2011 hatte ich hier schon darüber geschrieben, wie mühsam das Trommeln sein kann, wenn man für ein Produkt nicht die Unterstützung einer großen Institution im Kreuz hat. Punkt 5. betont, dass man da den Erfolg recht zurückgelehnt abwarten sollte. Was nicht heißt, dass das Zuschnappen aus der Entspannung heraus nichts bringt: Die Postkarten-Edition als Marketing-Unterstützung geht in die 2. Runde, und die Teilnahme am Autoren@Leipzig Award brachte das „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ immerhin auf die Shortlist und in die Promo-Aktion von neobooks: „Zum Start der „Apple Breakout Books“ konnten wir Ihr Werk, das Sie über neobooks vertreiben, dank einer Partnerschaft mit Apple in der neuen und exklusiven Promotion im iBookStore platzieren. Mit den Breakout Books erhalten  Self-Publishing eBooks einen besonderen Platz im iBookStore – hier ein Artikel der N.Y. Times zum Start in den USA – und wir freuen uns, dass wir zum Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sie als neobooks Autoren dort vorstellen können!“

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Mädchen-Blogs, revisited

In Frauen, Social Networking, Werbung on 8. Juli 2011 at 08:53

Vor fast einem Jahr macht Robert Basic auf einen taz-Artikel  über geek girls aufmerksam: Frauen fühlten sich seltener „ermächtigt“, alle 20 Minuten öffentlich einen Kommentar zur Lage der Welt abzugeben (bitte auch die Kommentare anschauen – unfassbar!). Nun, meine Freundinnen haben in der Tat ein Leben und von daher meist Besseres zu tun; Mutti-, Koch- oder Katzenblogs interessieren sowieso keine von uns. Dennoch wird es wohl Zeit, dass wir die Schnauze bissl weiter aufreißen. Gerade im Consumer-Sektor: Sobald Frauen sich ihrer Macht als Verbraucherinnen bewusst werden, beginnen sie wahrscheinlich, sich besser zu verlinken – und den männlichen Agenturheinis den Finger zu zeigen, wenn die ihnen auf die plump sexistische Tour teuren Schrott als das allerneueste Must-have verkaufen wollen. Dann entsteht Raum für neue Werbe-Ideen. Hoffe ich. Und hier noch eine weibliche Stimme aus der literarischen Blogosphäre, in der’s genauso rüde zugeht, sobald Verlagssuche und Veröffentlichung auf dem Plan stehen.

 

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