WEIBLICH WERBEN im WEB

Posts Tagged ‘Werbung’

Neue Strategie

In Männerwelt, TV Spots, Werbung on 17. Januar 2014 at 11:13

Werbung im Wandel der Zeiten (und das sind heute nicht mehr Jahre, sondern gerade mal ein paar Monate). Hier: weg vom dümmlich-sexistischen, hin zum dümmlich-naiven Männer- (und Frauen-) Bild. Via Mashablehttps://www.youtube.com/watch?v=63b4O_2HCYM

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Männerfeindliche Werbung 2.0

In Männerwelt, TV Spots, Werbung on 18. Februar 2013 at 12:25

Gendergerechtigkeit kehrt erst dann ein, wenn über Männer der gleiche niveaulose, klischeebehaftete Mist geredet wird wie über Frauen, nicht wahr? Hier z. B. wird der Männerkörper als zu wartende Maschine abgebildet. Toll. Die  Werbung ist mal wieder ganz vorn dran:

Via Horizont.

Die Karawane zieht weiter? Fein. Und tschüss!

In Bisschen Spass muss sein, Journalismus, Konsum, Let's talk about..., Social Media, Social Networking, Werbung, Wettbewerb on 23. Januar 2013 at 14:43

Unlängst rauschte auf Facebook die Meldung vorbei (ich glaube, Peter Glaser hatte sie aufgeschnappt), dass Facebook jetzt uncool sei und die Jungend zunehmend zu Twitter &Tumblr & Wasnochalles wechsle. Na und? Pfff. Hätte ja auch keiner gedacht, dass ich mal zum Facebook-Fangirl mutieren würde. Denn ich bleibe. Für Introvertierte wie mich reichen die Kontakte – da erfahre ich über so 200 Leute aus der Branche jeden Klatsch und alles, was ich fürs Geschäft wissen muss. Von den Movern & Shakern („Guck mal, Amir Kassaei raucht auch noch!“) bis hin zur feinsinnigen Einzel-Bloggerin erzählen sie’s mir, ohne dass ich meinen knochigen Hintern rausbewegen muss. Jaja, dafür zahle ich mit meinen Daten. Aber wie meine Oma schon sagte: „Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.“ Im Gegenzug mache ich auf Facebook Werbung für Publikationen, die mir am Herzen liegen, und sogar mein Hund hat seine eigene Seite. Mir ist es egal, wo die Kinder zum Spielen hingehen.

http://facebook.com/GraueSchatten

Freut Ihr Euch auch so auf Weihnachten?

In Frauen, Ganz klein bissl frauenfeindlich, TV Spots, Werbung on 13. November 2012 at 16:24

Ich habe nicht darauf geachtet, wofür folgender Werbespot werben soll – mir ist nur die Depressive aufgefallen und ihre traurige Botschaft: Masochismus ist okay für Frauen.

Wenn Künstler Werbung machen

In Cartier, TV Spots, Werbung on 21. Oktober 2012 at 09:19

Es gibt so viel Talent da draußen. Nehmen wir Bruno Aveillan zum Beispiel. Gut, der produziert Kitsch. Aber mit Gänsehautfaktor.

(Habt Ihr den Spot mit den Wölfen gesehen? Für eine Hotel-Kette, glaub ich. Daran erkennt man, dass Werbung Kunst ist: Du erinnerst dich genau an den Spot, aber der Kunde ist dir scheißegal).

Via Frank T. Zumbachs Mysterious World

Bissl Adbusting zum Tag der Deutschen Einheit

In Ad busting, Comedy, Deutsche Einheit hehe, Werbung on 3. Oktober 2012 at 09:38

Die Gruber Moni halt.

Mit Provo-Faktor, aber halt nicht ganz die Benneton-Liga

In TV Spots on 4. Juli 2012 at 09:58

Das Spiel mit der bürgerlichen Angst vor Unordnung nutzt ein vulgär riechedes (überprüft das ruhig im nächsten Drogeriemarkt) Deo in seinem neuen Spot:

via Horizont

Klar können Männer Windeln wechseln

In Bisschen Spass muss sein, Männerwelt, Neo-Feminismus, TV Spots on 27. März 2012 at 16:13

Mit diesem Spot zog sich ein Windel-Hersteller beim Publikum einen ordentlichen Schiefer ein. Wirkt diese kleine Geschichte doch so, als sei Männern das Sportprogramm in der Glotze wichtiger als ein feuchter und übelriechender Kinderpopo (zu niedlich auch die echt empörten Kommentare von Leuten, die Werbung für die Wirklichkeit halten):

Und Seth Stevenson von Slate fragt gleich ganz aufgeregt, warum Hetero-Männer in der Werbung eigentlich so oft als Deppen dargestellt werden.

Faschingsausgabe 2012

In Geht's noch? on 17. Februar 2012 at 11:25

Moment mal. Darmkrebs ist eine schlimme Sache – ein Freund von uns ist daran gestorben. Vorsorge ist wichtig. Wichtig genug, um sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Vorsorge-Gedanken unter die Leute bringt. Aber bei dieser Aktion hier hat jemand wirklich nicht weiter gedacht. Ich meine: Handpuppe? Also ehrlich, ich hab da ein komisches Bauchgefühl.

Kommt, Leute, das meint Ihr doch nicht ernst.

Eigenwerbung: Das Buch-Experiment

In Neue Wege, Social Networking on 15. Januar 2011 at 20:47

Im letzten Sommer fand ich es spannend, wie Bernhard Jodeleit uns auf Facebook an der Entstehung seines Buchs teilhaben ließ. Ich hingegen hatte, als das Manuskript von Ich will hier weg, aber wohin? Lexikon der deutschen – und wenn wir schon dabei sind, überhaupt – Ärgernisse fertig war, es einfach meiner Agentin geschickt. Als wir von ein paar deutschen Großverlagen Absagen bekamen, war ich sauer. (Obwohl ich doch meiner Kundschaft ständig predige: Go digital, dear! Das ist ein bisschen wie bei der Hebamme, die, wenn sie ein Kind bekommen hat, bei sich selbst die post-partale Depression nicht erkennt.) Doch Wut macht erfinderisch – die ganze Geschichte mündete in einem Blog zum Buch. Irgendwann – meine Agentin hatte sich inzwischen totgestellt – dachte ich dann: Okay, machen wir’s auf die zeitgemäße Art und zeigen, wie wirksam Social Networking wirklich ist… Ich darf also vorstellen: Das Buch als Blog, häppchenweise. Die dazugehörige Facebook-Seite füttert die geneigte Leserschaft ebenfalls täglich, angefangen bei „Z“. Das Experiment läuft seit Jahresbeginn und gefällt bisher 17 Personen. „Like“ it?

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